Wie lassen sich die verschiedenen wunderschönen Flecken Erde, die die colline pisane verstecken, besser entdecken als mit einem Besuch vor Ort. Lassen Sie sich verzaubern von den verschiedenen Besonderheiten, z. B. den Düften der Toskana und verlieben Sie sich in unsere Region - eine der schönsten und geschichtsträchtigsten, … Unser Agriturismo konnte nirgendwo anders liegen als im Zentrum der colline pisane…

Wir möchten Ihnen einige Tipps zu Ausflugszielen in der Umgebung unseres Agriturismo geben.


 

Montecatini Val di Cecina - Entfernung: 5 Km

 

Sie erwartet ein kleines malerisches Bergdorf im oberen Val di Cecina mit ca. 1900 Einwohnern. Auf einer Höhe von ca. 416m über dem Meer gelegen, verfügt das Städtchen über eine lange und reiche Geschichte, das mittelalterliche Flair der Stadt ist bis heute erhalten. Um Ihre Neugier zu wecken,  hier einige Hinweise:

 

„… vor dem 11. Jahrhundert nannte sich die Ortschaft Monte Leone (Castrum Montis Leonis), mit diesem Namen findet sie Erwähnung in einem Schriftstück von Petrus, Bischof von Volterra im Jahre 1099.“

 

„Während der Besetzung durch die Nationalsozialisten, war der Ort aufgrund seiner geographischen Lage, in unebenem bewaldetem Gelände, Schauplatz bedeutender Partisanenkämpfe…“

 

„Während des 19. Jahrhunderts gewann der Kupferabbau, der seit der Epoche der Etrusker zur Geschichte der Gemeinde gehörte, an Bedeutung. Die Mine in Montecatini Val di Cecina entwickelte siche zur größten Kupfermine Europas. Die Abbauarbeiten wurdem im Jahre 1907 eingestellt und 1911 begann die Erschliessung der Steinsalzvorkommen…“

 


 

Mehr Informationen unter : http://www.comune.montecatini.pi.it/

 

Sehenswürdigkeiten:

-       Bergwerksmuseum  http://www.museodelleminiere.it/

Historische Etappe im Kupferabbau. Die Etrusker waren die ersten,  die die reichen Ressourcen dieser Gegend nutzten, um aus dem wertvollen Erz wurden Werkzeuge,  Hausrat und Schmuck zu fertigen.

Besuchen sie das Dokumentationszentrum mit Führung im Bergwerk. Im Sommer besteht zudem die Möglichkeit einer Führung durch das Bergwerks im Kerzenlicht, …


 

Saline in Volterra – Entferung 6km

 

Am Fuße des Berges,  wo sich das antike Volterra ins Blickfeld gelangt, befand sich die alte Saline zwischen den reichsten Steinsalzvorkommen Italiens.  Die Saline liegt an der Kreuzung der Straßen SR 68, die Cecina und Poggibonsi verbindet und der Straße SR 430 zwischen Pietrasanta und Follinica.

 

Die Bedeutung dieser Salinen für die Salzproduktion machen die verschiedenen Salzwasserquellen aus, moie genannt.

 

Diese Quellen wurden sehr wahrscheinlich seit der Epoche der Etrusker genutzt. Während des zweiten Weltkriegs wurden die Salinen schwer beschädigt, bzw. zerstört, aber die Produktion wurde dennoch unmittelbar nach dem Krieg wiederaufgenommen. Nichtsdestotrotz hat die Produktion im Laufe der Zeit einen raschen Schwund erlitten: während 1970 noch 524 Angestellte bei einer Produktion von mehr als einer Million Doppelzentner Salz beschäftigt waren, ging die Zahl der Beschäftigten auf 180 zu Beginn der 80er Jahre zurück, es wurden nur noch ca. 800.000 Doppelzentner produziert.


Sehenswürdigkeiten:

Die staatlichen Salinenwerke, mit dem Palazzo dell’Orologio (Uhrenpalast), bilden das Herz der Fabrik aus dem 18. Jahrhundert. Besonders Augenmerk sollten sie dem Palazzo dell’Orologio schenken, der 1790 als Wohnheim für die Angestellten erbaut worden ist und während des frühen 19. Jahrhunderts umfangreiche Erweiterungen erfahren hat.

Außerdem zu besichtigen ist die Kirche des Sankt Petrus und Leopold, die 1968 um einen modernen Glockenturm erweitert wurde.

 


 

Volterra – Entfernung 15km

 

Volterra ist eine Stadt mit 11.042 Einwohnern in der Provinz Pisa, 540 Meter über dem Meeresspiegel gelegen und komplett von antiken Stadtmauern umgeben. Volterra dominiert das ganze Tal Val di Cecina, bei guter Sicht ist sogar das Meer in der Ferne zu erspähen. Im Inneren der Mauern erwarten sie 3000 Jahre Geschichte, nur wenige Städte weltweit erzählen diese auf eine solche Weise mit ihren Gebäuden, ihren Straßen, ihren Plätzen, … So zeichnet sich die Gegend durch die Überlagerung aller geologischen Zeitalter aus, die tausende Jahre Geschichte dieser Stadt begründen.

 

Die Geschichte der Stadt ist in vier Hauptepochen gegliedert: das römisch-etruskische Zeitalter, das Mittelalter, die Renaissance, und die Neuzeit.

 

Für weitere Informationen, besuchen Sie die Seite der Gemeinde: http://www.comune.volterra.pi.it/

 

 

 

Sehenswürdigkeiten:

 

  • die Stadtmauern aus dem 12. Jahrhundert, die Stadttore, die Brunnen;
  • Kirche Santa Maria (die heutige Kathedrale);
  • Piazza dei Priori,
  • die mittelalterliche Festung;
  • das römische Theater;
  • der historische Bahnhof;

 

Touristeninformation: http://www.volterratur.it/


Pomarance – Entfernung 18 km

 

Die Gemeinde erhebt sich auf den metallhaltingen Hügeln, auf einem 370m hohen Berg, historisch bedeutend für die Entwicklung und Erschließung geothermischer Energie im Ortsteil Larderello. Dieser wurde zu Ehren des französischen Ingenieurs Francois Jacques de Larderel im 19. Jahrhundert benannt, der die Erschließung maßgeblich vorantrieb. Der Ortsname könnte von dem altitalienischen Wort „pomarancia“ abgeleitet sein, das soviel wie „melarancia“ , Apfelsine, bedeutet.

 

Libbiano ist einer der kleinen Ortsteile der Gemeinde Pomarance, der gemeinsam mit Micciamo und Serrazzano über eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete der Region verfügt: la foresta di Monterufoli – den Wald von Monterufoli. In der Nähe werden Sie außerdem den Ortsteil Lustignano finden, ein mittelalterliches Dorf, das auf den Abhängen über dem Fluss Cornia thront – im Grenzgebiet zwischen Pomarance und der Gemeinde Castelnuovo di Val di Cecina, Monteverdi Marittimo und Monterotondo Marittimo.

 

http://www.comunepomarance.it/

Sehenswürdigkeiten:

-       Rocca Sillana

-       Teatro dei coraggiosi – Theater der Tapferen

-       Casa Bicocchi e Museo Guerrieri – Casa Bicocchi und Kriegsmuseum


 

Larderello – Entfernung 29km

 

Larderello ist ein Ortsteil der Kommune Pomarance, auf 390 Metern über dem Meeresspiegel gelegen. Der Ort zählt 850 Einwohner und gehört zum Teil dem Energiekonzern ENEL. Hier werden 10% der weltweit produzierten geothermischen Energie hergestellt.,

 

Das Dorf liegt im Zentrum des sog. Tal des Teufels, „Valle del diavolo“. Diesen Namen verdankt das Tal seiner Landschaft, gezeichnet durch die  „soffioni boraciferi“ mit charakteristischen Säulen weißen Dampfs (bereits Dante Alighieri nahm dies wahr und ließ sich von ihnen für die Landschaft „de l’inferno“ inspirieren), riesigen Dampftürmen – heute nicht mehr genutzt – und einem Netz aus überirdischen Leitungen, um den von verschiedenen Schächten ausgestoßen Dampf zusammenzuleiten.

 

 

Der Ort wurde nach François de Larderel, einem französischer Industriellen, der um 1827 den Abbau von Borsäure aus Schlick, den sog. „lagoni“, perfektionierte. Der Abbau war bereits 1818 mit weniger effizienten Methoden begonnen worden. In der Nähe des Ortes liegt ebenso die Wetterstatione Pomarance Larderello.

 

Larderello ist als Vorreiter in der Umwandlung von geothermischer in elektrische Energie weltweit bekannt. Im Jahre 1905 wurde hier – eine Premiere weltweit – damit begonnen, die Energie der soffioni zur Gewinnung elektrischer Energie zu nutzen.

 

 

 

Sehenswürdigkeiten

 

-       Museum der Goethermie http://geomuseo.enel.com/